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Name:
Helmold Strübing (struebing@eiszeitgeopark.de)
Datum:Mi 11 Aug 2010 07:13:25 CEST
Betreff:nervende Unwissende
 

Hallo Herr Strübing,
da sehen sie nun, das kommt davon, wenn man im Internet surft, aber, aber, aber, da haben Sie doch nicht wirklich meine Texte auch gelesen? Scheint nicht so. Denn für mich ist nichts schrecklicher, als ein mühsam erworbenes Wissen für sich allein zu verwalten oder zu behalten? Das andere Zitat von Ihnen ist ja viel zu überheblich, das kommt in heutiger Zeit überhaupt nicht mehr gut an. Wo sind wir denn inzwischen im Jahre 2010? Zu meiner Zeit der intensiven Beschäftigung mit Steinen war es noch der reine Idealismus, ich wollte für mich etwas wissen, andere gaben mir den Vorschlag, Dinge einfach zu veröffentlichen. Dem Internet seit Dank, weil es kostengünstiger ist, als ein Buch zu schreiben. Gegen solche "Formen der Selbstdarstellung" haben Sie ja nichts, siehe Goethe.

Geologie werde ich dann vielleicht später noch studieren,haben Sie dazu ein paar Sachbücher verfasst? Hat aber wohl keinen Sinn mehr, wenn man Ihre Nachricht liest? Woher kommt dieses Desinteresse an geolog. Wissenschaften in Ihrem Gebiet? Suchen Sie die Schuldigen nicht bei Leuten wie mir, Wissen erwerben zu wollen ist ein GRUNDRECHT für alle Leute heute,aber das wissen Sie ja doch auch. Die Zeiten ändern sich zwar langsam, heute darf auch eine Frau schon Wissen wollen u. forschen. Da habe ich dann all jene LEUTE mit meinen Rentenbeitragabschlägen oder nennen wir es Idealistenbonus, ALSO DIE mit guten Gehältern noch unterstützt, wie eben auch Sie, die ja nicht schlecht als Bodendenkmalpfleger bezahlt werden?
Ich habe nur 50,00 Euro Rente im Monat zur Verfügung; ALSO KEIN SPECK ABER VIEL DRECK gehabt und geben Ihnen das Versprechen, es reicht nicht aus, gemeinsam mit Ihnen in Ihrer Landschaft mal die Endmoräne zu durchstreifen, und Ihnen eine neue Sichtweise auf Steine nahezubringen.Ich hoffe, sie sind "getröstet" und sehen sich bitte als langfristiger Gewinner. Die EU hätte ich als Förderer gern gehabt, nur da gab es sie noch nicht, diese Hilfestellung mit Fördergeldern. Trotzdem durfte ich "lernen", weil ich es so wollte, von einem Kiesgrubenaufschluss, der für mich zur "Universität" wurde. Alles Gute und Dank für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit. Ursel Ben.

 
 
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Name:
Helmold Strübing (struebing@eiszeitgeopark.de)
Datum:Sa 07 Aug 2010 00:02:41 CEST
Betreff:Frau Benekendorff und Johann Wolfgang von Goethe
 

Sehr geehrte Frau Benekendorff,

ich bin durch Zufall auf Ihre Seite geraten und war durch deren Umfang doch einigermaßen beeindruckt.
Beim Durchsehen Ihrer Präsentation bekam ich richtig heimatliche Gefühle: Bei uns in (der wunderschönen Eiszeitlandschaft), in der nach den politischen, wirtschaftlichen, demographischen u. a. oft negativen Veränderungen seit 1989/90 auch die geologischen Wissenschaften (als WISSEN-Schaft) nicht mehr gefragt sind, tummeln sich zahlreiche selbsternannte Forscher (z. B. sogenannte Heimatforscher) auch in der Öffentlichkeit und erregen als Einäugige unter Blinden sogar Aufsehen in den Medien. Besonders unsere Urlauber werden Opfer dieser Selbstdarsteller, wenn letztere als Reiseleiter, Vortragsreisende und Fremdenführer (hyper)aktiv werden.

Ich hätte nicht für möglich gehalten, daß das alles durch Sie - hoffentlich durch niemanden weiter noch übertroffen - getoppt werden könnte. Ich Ahnungsloser! Neben vielen anderen Dingen fielen mir auch gleich mehrere Zitate von Leidensgenossen ein: z. B. von Johann Wolfgang von Goethe, der (schon) 1826 wohl aus ähnlichem Anlaß die Nerven verlor: "Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit" und "Wissen macht zaghaft, Dummheit kann alles" (sehr kluger Volksmund). "Irren ist menschlich" lasse ich bei dem Umfang an Demagogie nicht mehr gelten (Demagogie heißt, das Stroh in den Köpfen anderer zu dreschen).

Mischen Sie mal Knöpfe, Unterlegscheiben und Tabletten mit Münzen und drehen das Gemenge noch steinzeitlich lebenden Buschmännern (und -frauen) als europäisches Zahlungsmittel an - die glauben das! Vielleicht werden Sie da sogar Finanzministerin. Oder Königin. Dann nehmen Sie noch gleich Ihre Verehrerin mit, die Sie in einer Mail euphorisch zur "Dr. h.c." machen würde. Die kann dort ja das Hochschulwesen aufbauen. Durch die EU werden manchmal die sonderbarsten Projekte gefördert (ich habe da so meine Erfahrungen aus Mecklenburg-Vorpommern) - Sie würden bestimmt auch was bekommen für Ihre Entwicklungshilfe. Na, dann ran an den Speck.

Viel Spaß noch beim Weitersammeln!
Und besuchen Sie uns bitte nicht in Mecklenburg-Vorpommern und schon gar nicht an der Kreideküste! Unsere eiszeitlichen Geschiebe und durch Gletscherschmelzwässer umgelagerten Gesteine (besonders die großen "Findlinge" und dann noch der Kies und der gesteinsreiche Mergel) sowie die an der teilweise über 100 m hohen und steilen Kreideküste der Insel Rügen (noch!) tonnenweise und strandbildend (ausnahmslos eigen-artig!!! geformten) vorkommenden Feuersteine sind unsere Markenzeichen. Sammeln Sie uns die bitte nicht weg, obwohl sie alle! in Ihr Sammelsurium passen würden.
Wo lassen Sie das bloß alles?


Glück auf! und viele Grüße aus der steinreichen Endmoränenlandschaft des Pommerschen Stadiums der Weichselkaltzeit


Helmold Strübing
Geologe und Bodendenkmalpfleger
seit über 35 Jahren

 
 
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Name:
icpvbuofnql (jocvmo@fzcxbf.com)
Datum:Sa 26 Sep 2009 02:48:44 CEST
Betreff:UvZGeIujdRhp
 

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Name:
Hans Grams (hans.grams@web.de)
Datum:Fr 31 Jul 2009 09:20:34 CEST
Betreff:Ehrung und Anerkennung
 

Sehr geehrte Frau Benekendorff,
habe soeben wieder einmal auf Ihre Site geschaut und Ihre Dokumentation über das Hippopotamus studiert.
Ihre Sammlungstätigkeit, Ihre Forschungen und Ihr Internetauftritt hätten es verdient, dass Ihnen der Titel "doctor h.c." verliehen würde.
Wenn dies zur Zeit wegen der geltenden wissenschaftlichen Lehre noch eher unwahrscheilich ist, so könnte diese Ehrung doch noch Wirklichkeit werden, wenn sich die Auffassung der professionellen Archäologie in der näheren Zukunft zu Gunsten der Figurensteine ändern wird.
Es sind sicher schon viele Doktorentitel eherenhalber verliehen worden - z.B. an Politiker - die auf einer nicht so großen Lebensleistung im Bereich der Forschung beruhte, als Ihre es ist.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Grams

 
 
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Name:
tqkplnmyc (uciwbo@mdikuv.com)
Datum:Sa 25 Jul 2009 17:21:03 CEST
Betreff:owTeWeZmPpBvg
 

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